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Akzeptanz der Energiewende in der Verbandsgemeinde steigt

Ergebnisse des zweiten Regionalen Energiewende-Kompasses stehen fest: Viele Bürger aus der VG Wallmerod wollen auch selbst aktiv werden und investieren

Der Klimaschutz gewinnt in der Verbandsgemeinde Wallmerod immer mehr Unterstützer: Im Rahmen einer großangelegten Bürgerumfrage hat die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer erklärt, dass sie die Energiewende für eine gute Sache hält. Und sie lassen diesen Worten auch Taten folgen: 95 Prozent der Teilnehmer reduzieren aktiv ihren Stromverbrauch, 92 Prozent sparen Heizungswärme, 63 Prozent setzen auf Ökostrom und 29 Prozent planen konkret, in eine energieeffiziente Heizungsanlage zu investieren.

Das sind einige der Ergebnisse des zweiten Regionalen Energiewende-Kompasses, den die Forschungsgruppe Lebensqualität der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität gemeinsam mit der Energiewende-Index GmbH im Auftrag der Energieversorgung Mittelrhein (evm) erstellt hat. Nach 2017 handelt es sich um die zweite Untersuchung dieser Art, sodass nunmehr auch Entwicklungen deutlich werden. Die Ergebnisse sind Christian Schröder zufolge durchaus ermutigend: Die Bürger sind sogar noch mehr vom Nutzen der Energiewende überzeugt als noch vor drei Jahren. Während die Akzeptanz bundesweit von 5,7 auf 5,4 gesunken ist, bleibt sie in den zehn Landkreise im evm-Versorgungsgebiet konstant. Auf einer Skala von 1 (stimme überhaupt nicht zu) bis 7 (stimme voll und ganz zu) lag der Durchschnitt in der hiesigen Region bei 5,9.

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Aktionsprogramm „Energie 2020“ ist ein gutes Fundament für das Klimaschutzkonzept der Verbandsgemeinde Wallmerod

„Seit 10 Jahren beschäftigen wir uns in der Verbandsgemeinde Wallmerod mit Fragestellungen zur Energieeffizienz und der Erzeugung von Strom aus regenerativen Energien. Wenn ich die nun vorgestellten Ergebnisse und Empfehlungen des Klimaschutzkonzeptes zugrunde lege, bin ich sicher, dass wir den richtigen Weg gewählt haben“, sagte Bürgermeister Klaus Lütkefedder in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses. Dort wurde einerseits das von der Transferstelle der Hochschule Bingen (TSB) erstellte Klimaschutzkonzept verabschiedet. Andererseits wurde die Energiebilanz 2019 des „Aktionsprogramm Energie 2020“ der Verbandsgemeinde vorgestellt.

Das Ergebnis all der bisherigen Maßnahmen des Aktionsprogrammes zur Energieeffizienz, deren erste Überlegungen aus dem Jahr 2010 datieren, zeigt sich heute sehr deutlich. Gegenüber dem Basisjahr 2010 sank der Gesamtverbrauch aller 21 Objekte der Verbandsgemeinde Wallmerod deutlich. Bei der Heizenergie ergibt sich im Vergleich zu 2010 ein Rückgang von 32,3 %, zudem werden 10,4 % weniger Strom benötigt.

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