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Aktionsprogramm 2030 ist konzipiert

Klimaschutzmanager der VG Wallmerod soll im Sommer seine Arbeit aufnehmen

Mit dem „Aktionsprogramm 2030“ will die Verbandsgemeinde Wallmerod in punkto Klimaschutz, Energie und Mobilität voll durchstarten. Nachdem der Verbandsgemeinderat Ende 2020 die Verwaltung beauftragt hatte, ein entsprechendes Programm zu entwickeln, stellte Bürgermeister Klaus Lütkefedder jetzt die Konzeption vor. Eingeflossen sind Erfahrungen aus dem Aktionsprogramm „Energie 2020“, die Empfehlungen des Klimaschutzkonzeptes sowie die Ergebnisse des Barcamps „Mobilität“. Das Programm soll organisatorisch so umgesetzt werden, dass die relevanten Gremien der Verbandsgemeinde sowie der Ortsgemeinden eingebunden werden. Zur Umsetzung werden in der mittelfristigen Finanzplanung Haushaltsmittel von mindestens 1 Million Euro bereitgestellt. Des Weiteren hatte der VG-Rat festgelegt, dass eine „Initiative Ladestationen E-Auto und E-Bike in der VG Wallmerod“ in das Aktionsprogramm 2030 eingebunden wird – und ebenso der Klimaschutzmanager in die Konzeption integriert werden solle.

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Machbarkeitsstudie Wärmekonzept für eine innerörtliche Fläche der Ortsgemeinde Wallmerod

In der Ortsgemeinde Wallmerod wird derzeit eine innerörtliche Fläche (ehemaliger Kirmesplatz) entwickelt. Am Standort befindet sich die Grundschule sowie eine Apotheke. Für ein Wohnquartier mit 18 Wohnungen liegen die Planungen vor. Seitens der Ortsgemeinde ist die Bebauung der verbleibenden Fläche mit einem Medizinischen Zentrum in Verbindung mit örtlicher Versorgung und Wohnungen vorgesehen. Ein entsprechendes Konzeptvergabeverfahren ist in Vorbereitung.

Vor diesem Hintergrund wurde die Transferstelle Bingen (TSB) beauftragt, die Machbarkeit einer gemeinsamen Wärmeversorgung für alle Objekte (und ggf. weitere) zu prüfen und eine sog. „Machbarkeitsstudie“ zum Thema „Wärmekonzept für eine innerörtliche Fläche der Ortsgemeinde Wallmerod“ zu erstellen. Auf dieser Grundlage wird dann zeitnah über die Umsetzung entschieden.

Download „Machbarkeitsstudie“ pdf2020-10-28-Machbarkeitsstudie.pdf1.43 MB

Primäres Ziel ist eine zukunftsfähige, nachhaltige Wärmeversorgung der Grundschule sowie der in Kürze neu errichteten Gebäude. Neben den klimarelevanten Aspekten wird zudem die regionale Wertschöpfung profitieren. Auch können für ein solches Projekt neue Arbeitsplätze vor Ort geschaffen werden. Mit einer Nahwärmeversorgung kann sich die Kommune von teuren Rohstoffimporten sowie von zukünftigen Preissteigerungen bei Heizöl und Erdgas unabhängig machen.

Die Erstellung der Machbarkeitsstudie wurde vom Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz (MUEEF) im Rahmen der Förderrichtlinie „Zukunftsfähige Energieinfrastrukktur“ (ZEIS) mit einer Zuwendung von 60 % der Gesamtkosten gefördert.

Gefördert durch:

RLP MUEEF

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Akzeptanz der Energiewende in der Verbandsgemeinde steigt

Ergebnisse des zweiten Regionalen Energiewende-Kompasses stehen fest: Viele Bürger aus der VG Wallmerod wollen auch selbst aktiv werden und investieren

Der Klimaschutz gewinnt in der Verbandsgemeinde Wallmerod immer mehr Unterstützer: Im Rahmen einer großangelegten Bürgerumfrage hat die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer erklärt, dass sie die Energiewende für eine gute Sache hält. Und sie lassen diesen Worten auch Taten folgen: 95 Prozent der Teilnehmer reduzieren aktiv ihren Stromverbrauch, 92 Prozent sparen Heizungswärme, 63 Prozent setzen auf Ökostrom und 29 Prozent planen konkret, in eine energieeffiziente Heizungsanlage zu investieren.

Das sind einige der Ergebnisse des zweiten Regionalen Energiewende-Kompasses, den die Forschungsgruppe Lebensqualität der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität gemeinsam mit der Energiewende-Index GmbH im Auftrag der Energieversorgung Mittelrhein (evm) erstellt hat. Nach 2017 handelt es sich um die zweite Untersuchung dieser Art, sodass nunmehr auch Entwicklungen deutlich werden. Die Ergebnisse sind Christian Schröder zufolge durchaus ermutigend: Die Bürger sind sogar noch mehr vom Nutzen der Energiewende überzeugt als noch vor drei Jahren. Während die Akzeptanz bundesweit von 5,7 auf 5,4 gesunken ist, bleibt sie in den zehn Landkreise im evm-Versorgungsgebiet konstant. Auf einer Skala von 1 (stimme überhaupt nicht zu) bis 7 (stimme voll und ganz zu) lag der Durchschnitt in der hiesigen Region bei 5,9.

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