Wirtschaftsministerin Eveline Lemke informiert sich über die erste Brennstoffzelle im Westerwald

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lemke-mimisterin-brennstoffzelle-wallmerod-2014Innovative Energieerzeugung im Rathaus der Verbandsgemeinde Wallmerod überzeugt die Ministerin

„Mit der ersten Brennstoffzelle im Westerwald zeigt sich die Verbandsgemeinde Wallmerod fortschrittlich und zukunftsgewandt. Neue Energietechnik wird auch in den nächsten Jahren eine wichtige Rolle spielen“ sagte die rheinland-pfälzische Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung bei ihrem Besuch im Rathaus der Verbandsgemeinde Wallmerod. „Die erste Brennstoffzelle im Westerwald wollte ich mir auf jeden Fall vor Ort anschauen, denn hier wurde ein höchst innovatives Konzept gewählt, das in dieser Kombination einmalig in Rheinland-Pfalz ist“, so die Ministerin weiter.

„Wir realisieren eine intelligente Kombination bewährter und neuer Technologien, um eine maximale Effizienz zu erzielen“ erläuterte Bürgermeister Klaus Lütkefedder das Konzept beim Besuch der Ministerin. „Die Brennstoffzelle produziert ganzjährig Strom, der vorrangig für die Klimatisierung des Rechner- und Serverraums selbst verbraucht wird. Die Abwärme der Brennstoffzelle wird zur Vorwärmung der Ansaugluft für eine Gas-Luft-Wärmepumpe genutzt, so dass diese einen noch besseren Wirkungsgrad erreicht. Für Spitzenlasten steht eine Kaskade aus zwei Gasbrennwertkesseln zur Verfügung. Die Wärmeabgabe wird über eine moderne Steuerung mit eigens eingerichteten Pufferspeichern geregelt. Dadurch wird die installierte Heizleistung fast halbiert; wir erwarten Einsparungen von rund 50 %.“

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Energieversorgung Mittelrhein (EVM) und unter Beteiligung der Ingenieurbüros Wolf aus Oberlahr und Schlaug Consulting, Altenkirchen wurden die Optimierungspotenziale für die Heizungsanlage im Rathaus der Verbandsgemeinde Wallmerod ermittelt und schrittweise umgesetzt.

Die Umsetzung erfolgte durch die Firmen: Wegner und Fein aus Berod b. W., Firma Schmidt aus Hergenroth und Firma AaG aus Wülfrath. Die Brennstoffzelle wurde von Firma Ceramic Fuel Cells aus Heinsberg geliefert. Die Kosten für die gesamte Heizungsanlage belaufen sich auf insgesamt rund 113.000 Euro. Das Land Rheinland-Pfalz beteiligt sich mit einem Zuschuss von 50 % aus Mitteln des Investitionsstocks.

„Mit der ersten Brennstoffzelle im Westerwald, der optimierten Wärmerückgewinnung und einer maximalen Effizienz wird hier im Rathaus sozusagen „Energiesparen hoch drei“ betrieben“ fasste Lütkefedder das Projekt zusammen, das im Rahmen des Aktionsprogrammes „Energie 2020“ der Verbandsgemeinde Wallmerod realisiert wurde.

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Informationen zur Verbandsgemeinde Wallmerod und zum Aktionsprogramm „Energie 2020“ im Internet:
www.wallmerod.de
www.energiemittendrin.de

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