Energiesparen "hoch drei" in der VG Wallmerod

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Erste-Brennstoffzelle-vg-wallmerodErste Brennstoffzelle im Westerwald wurde im Rathaus installiert

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern KEVAG und Gasversorgung Westerwald und unter Beteiligung der Transferstelle für Rationelle und Regenerative Energienutzung (TSB) der Fachhochschule Bingen sowie dem beauftragten Ingenieurbüro Wolf aus Oberlahr wurden die Optimierungspotenziale für die Heizungsanlage des Rathaus der Verbandsgemeinde Wallmerod ermittelt und nunmehr schrittweise umgesetzt. Es wird ein höchst innovatives Konzept zum Tragen kommen, das in dieser Kombination einmalig in Rheinland-Pfalz und wahrscheinlich darüber hinaus ist.

 „Wir realisieren hier eine intelligente Kombination bewährter und neuer Technologien, um eine maximale Effizienz zu erzielen.“ sagte Bürgermeister Klaus Lütkefedder bei der Baustellenbesichtigung.“ Heute wird hier in der Verbandsgemeinde die erste Brennstoffzelle im Westerwald installiert und zukünftig ganzjährig Strom produziert. Dieser wird selbst verbraucht, vorrangig für die Klimatisierung des Rechner- und Serverraums.“

Die Abwärme der Brennstoffzelle wird zur Vorwärmung der Ansaugluft für eine Gas-Luft-Wärmepumpe genutzt, so dass diese einen noch besseren Wirkungsgrad erreicht. Für Spitzenlasten wird eine Kaskade aus zwei Gasbrennwertkesseln zur Verfügung stehen. Die Wärmeabgabe wird über eine moderne Steuerung mit eigens eingerichteten Pufferspeichern geregelt. Dadurch wird die installierte Heizleistung fast halbiert, es werden Einsparungen von rund 50 % erwartet.

Die Umsetzung erfolgt durch die Firmen: Wegner und Fein aus Berod b. W., Firma Schmidt aus Hergenroth und Firma AaG aus Wülfrath. Die Brennstoffzelle wurde von Firma Ceramic Fuel Cells aus Heinsberg geliefert. Die Kosten für die gesamte Heizungsanlage belaufen sich auf insgesamt rund 113.000 Euro. Das Land Rheinland-Pfalz beteiligt sich mit einem Zuschuss von 50 % aus Mitteln des Investitionsstocks.

„Mit der ersten Brennstoffzelle im Westerwald, der optimierten Wärmerückgewinnung und einer maximalen Effizienz wird hier im Rathaus sozusagen „Energiesparen hoch drei“ betrieben.“ fasste Lütkefedder das Projekt zusammen.

Erste-Brennstoffzelle-vg-wallmerod

IBZ-Brennstoffzelle-2014

Grafik: IBZ (Initiative Brennstoffzelle)

vg-wallmerod-Brennstoffzelle-2014

foerderer

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