Energiesparen zahlt sich aus – Schulen erhalten Energiebonus

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Energiebonus-schulenDas Thema „Energie“ mit seinen vielfältigen Facetten beschäftigte die Mitglieder des Verbandsgemeinderats Wallmerod regelmäßig in den Ratssitzungen. „Das Thema Energiesparen liegt uns allen besonders am Herzen“ so Verbandsbürgermeister Klaus Lütkefedder, der an die Anfänge des Aktionsprogramms „Energie 2020“ erinnerte, das am 1. Juli 2010 vom Verbandsgemeinderat einstimmig auf den Weg gebracht wurde.

Seitdem wurde in vielerlei Hinsicht überlegt, wie Energie durch technische Optimierungsmaßnahmen eingespart werden kann. Dabei bediente man sich des Sachverstandes der Fachhochschule Bingen mit ihrer Transferstelle für rationelle und regenerative Energienutzung. Aber auch die Verbandsgemeinde selber setzt die Erkenntnisse um, die man durch das eigene Gebäudemanagement praktisch gewonnen hat.

Ein nicht zu unterschätzendes Einsparpotenzial liegt auch im Verhalten des „Faktors Mensch“. In diesem Zusammenhang wurde der „Energiebonus“ aus der Taufe gehoben. Im Rahmen des Aktionsprogramms „Energie 2020“ der Verbandsgemeinde werden seit dem Jahre 2010 monatlich alle Verbrauchsdaten erhoben über Wasser, Strom, Gas, Pellets und andere Energieträger. Die Vergleichsdaten wurden anhand der Jahresverbräuche der Jahre 2008 bis 2010 ermittelt. Daraus lässt sich ein Durchschnittswert des zu erwartenden Verbrauchs berechnen, der witterungsbedingt eine geeignete Vergleichsgröße dargestellt. Durch Auswertung dieser Daten kann nun der Verbrauch „in Euro und Cent“ ermittelt werden. An diese Auswertung nehmen alle Schulen der Verbandsgemeinde teil.

Fifty-fifty-Modell bringt Geld für die Schulen

Schulen, die im Vergleich Energieeinsparungen realisiert haben, werden mit 50 Prozent an den Einsparungserlösen beteiligt. Das Geld fließt zur Hälfte in den Haushalt der Verbandsgemeinde und die zweiten 50 Prozent ausnahmslos in das Budget der Schulen. Die Schecks für diesen Energiebonus wurde nun durch Verbandsbürgermeister Klaus Lütkefedder übergeben.

Die Energieboni gingen an die Gesamtschule Meudt (54,18 Euro), Niederahr (57,60 Euro), Hundsangen (81,24), Wallmerod (101,57 Euro), Weroth (317,99 Euro), Herschbach (377,80 Euro) und an die Realschule plus aus Salz, die mit 592,06 Euro den höchsten Betrag erhielt. kdh

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Verbandsbürgermeister Klaus Lütkefedder (rechts) übergab an die Schulleiterinnen und Schulleiter Gelder aus Energieeinsparungen an ihren Schulen. Foto: Häring

 

foerderer

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